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 Operative Verfahren  

Historische Verfahren

Externe Distraktionsmethoden (um 1950)

wie zum Beispiel die Körbchenmethode, werden wegen Infektionsgefahr nicht mehr angewandt

 

Knorpelschnitzelmethode (um 1950)

Hier wurden die fehlgebildeten Rippenknorpel zunächst entnommen, zerkleinert und in die Knorpelhautschläuche wieder eingebracht. Diese Methode wird heute nicht mehr angewandt.





Umkehrplastik

Zum Beispiel nach Wada (Tokio): Brustbein und anhängende Rippenknorpelstümpfe werden vollständig herausgetrennt und umgekehrt wieder eingenäht, um den Trichter auszugleichen und eine gewölbte Brustwand herzustellen. Zur Vermeidung von Durchblutungsstörungen wurde auch der Wiederanschluss von Blutgefäßen empfohlen. Die Methode weist gute Ergebnisse auf, ist jedoch mit großem Aufwand verbunden und erfodert spezielle Erfahrungen z. B. in der Mikrochirurgie.

Verfahren nach Ravitch (1949-65)

Ausgiebige Knorpelresektion unter Schonung der Knorpelhaut ("subperichondral"), Abstützung des Brustbeins auf den Stümpfen durchtrennter Rippen, Raffung der Knorpelhaut durch Nähte nach ausgiebiger Knorpelentnahme. Die Originalmethode findet insbesondere noch in den Vereinigten Staaten Anwendung, wird durch neuere Konzepte jedoch weitgehend verdrängt. Weitere Verfahren:

 
  • Brunner 1954: T-Osteomie, Sternumaufrichtung; Diese Methode eignet sich eher zur Kielbrustkorrektur (pectus carinatum).
  • Robicsek 1974: Zuggurtung Xiphoid und Rippen; zru Abstützung des gehobenen Brustbeins.
  • Hecker 1977ff, Welch 1980, Mataizeau 1984, Laquet 1985 u.v.a weitere Modifikationen, die meist auf der Ravitch-Methode basieren.

Rehbein-Methode

Die Mobilisierung der Brustwand erfolgt ähnlich der alten Erlanger Methode (nach Hegemann), die Stabilisierung erfolgt durch mehrere getrennte Paare von Metallspangen. Die Metallentfernung ist relativ aufwendig. Diese Methode wird kaum mehr angewandt.